Freie Christliche Gemeinde Straubing e.V.
Gottesdienst Sonntag 10:00 Uhr

Wir glauben an Gott den Vater, Jesus Seinen Sohn und an den Heiligen Geist. Trinität (Dreieinigkeit)



Gott: Wir glauben, dass es nur einen lebendigen und wahren Gott gibt. Er ist unser Schöpfer. Er hat auch den Himmel und die Erde in sechs Tagen erschaffen. Dieser ewige, heilige, allmächtige und allwissende Gott ist in allen seinen Eigenschaften vollkommen. Er hat sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart. Er ist ein persönlicher Gott der Gerechtigkeit und der Liebe, der eine persönliche Beziehung der Liebe und des Vertrauens mit uns Menschen sucht.

Jesus: Wir glauben an Jesus Christus, den ewigen Sohn Gottes, der Mensch geworden ist, gezeugt durch den Heiligen Geist und geboren als wahrer Mensch von der Jungfrau Maria. Er führte ein sündloses Leben und starb am Kreuz stellvertretend für die Sünden der Menschen. Er ist von den Toten leiblich auferstanden, um uns Menschen die Möglichkeit zu geben, vom Gericht Gottes gerettet zu werden und wieder in eine versöhnte Beziehung mit Gott zu kommen.Wir warten darauf, dass Jesus Christus sichtbar wiederkommt, um seine Gemeinde zu entrücken, das Tausendjährige Reich auf dieser Erde aufzurichten und um schließlich die Gläubigen und Ungläubigen zu richten und sein Reich in einer neuen Schöpfung mit einer neuen Erde und einem neuen Himmel zu vollenden.

Der Heilige Geist will die Herrschaft in unserem Leben übernehmen und uns so verändern, dass wir dem Vorbild unseres sündlosen Herrn Jesus Christus immer ähnlicher werden. Die Bibel nennt diesen Prozess Heiligung und redet von ihm als offensichtlichem Zeichen der Wiedergeburt. Wir glauben, dass Gott die Gaben des Heiligen Geistes gibt, um Gott zu verherrlichen und Menschen zu dienen. Wir sind nicht der charismatischen Bewegung zuzurechnen, sondern stehen ihr distanziert gegenüber.

Die Bibel: Wir glauben an die göttliche Inspiration aller 66 Bücher der Bibel, des Alten und Neuen Testaments, ohne Apokryphen. Gott wollte jedes Wort so, wie es in den Original-Manuskripten niedergeschrieben worden ist. Der lebendige Gott hat sich uns nur durch die Bibel schriftlich mitgeteilt. Die Bibel ist irrtumslos in allen ihren geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Aussagen und unsere höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung. Die Unterweisung aus dem Wort Gottes ist für uns das zentrale Element der Gemeindeveranstaltungen.

Woher kommen die Freikirchen und viel wichtiger: Was ist eine Freikirche? Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Wo Informationen fehlen, entstehen Gerüchte.“ Ist es nicht oft so, dass wir mit Personen oder Gruppierungen Mühe haben, die uns fremd sind? Die Freikirchen sind auch eine solche Gruppe, die häufig aufgrund von Mangel an Information in eine Schublade gesteckt werden, in die sie nicht hineingehören. Entscheidend ist aber nicht, dass Sie die Entstehung der Freikirchen verstehen. Es geht um Sie! Egal wer Sie sind, Jesus möchte Ihnen begegnen und Herr über ihr Leben sein. DAS ist wichtig, zu verstehen.
Die Gemeinde Jesu sollte da sein, um Menschen zu helfen, eine Antwort auf Fragen zum Leben zu geben. Dieser Zusammenfassung will aufzeigen, wie die Entstehung der Freikirchen sehr eng mit der Geschichte Europas verknüpft ist. Wer die Geschichte nicht versteht, ist verurteilt, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Nach der Entstehung der Urgemeinde im ersten Jahrhundert in Jerusalem gab es keine geistliche „Zentrale“ für den sich ausbreitenden christlichen Glauben. Die erste hierarchisch organisierte Kirche in Europa war die römisch-katholische Kirche. Sie entstand im 4. Jahrhundert und bildeten eine stark zentralisierte Struktur und Hierarchie. Es gab im weiteren Verlauf der Kirchengeschichte immer wieder Gruppen, die sich aus verschiedenen Gründen von der katholischen Kirche absonderten, um zu den ihnen wichtigen Grundsätzen des Glaubens oder zu den von der Kirche vernachlässigten Prinzipien zurückzukehren. Das war, zum Beispiel, der Ursprung der griechisch-orthodoxen Kirche und vieler anderer Gruppen im europäischen Christentum. Ein Anlass für die Entstehung etlicher weiterer christlicher Gruppen war die Reformation in Europa, die schon vor Martin Luther mit Menschen wie John Wycliff in England und Johannes Hus in Böhmen begann. Wussten Sie, dass es drei „Flügel“ der Reformation auf dem europäischen Kontinent gab? Der erste Flügel und die bekannteste reformatorische Bewegung in Deutschland ist selbstverständlich die evangelische Kirche Deutschlands, die später aus Luthers Lebenswerk entstand. Seine Leitsätze waren: „sola scriptura“ (allein die Bibel), „sola gratia“ (allein die Gnade) und „sola fide“ (allein durch Glauben). Das Bibelwort aus Römer 1,17 war ihm sehr wichtig: „Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ Es gab eine zweite Bewegung in der Schweiz unter der Führung von Ulrich Zwingli und Johannes Calvin, aus der die sogenannte presbyterianische oder reformierte Kirche hervorging. Diese ist heute viel stärker in der Schweiz und in Ländern wie Holland, England, Schottland und in den USA als in Deutschland vertreten. Die Hugenotten in Frankreich gehörten auch dieser Gruppe an. Der sogenannte dritte Flügel der Reformation verbreitete sich sehr schnell in ganz Europa, hatte aber keine zentral organisierte Struktur wie die obengenannten Kirchen und wurde von diesen Kirchen verdrängt, bekämpft und unterdrückt. Die Anhänger dieses Flügels lehnten die Säuglingstaufe ab, weil sie diese Taufpraxis nicht in der Bibel fanden, die für sie Maßstab für Glaube und Denken war. Sie erkannten, dass die Menschen im Neuen Testament zuerst eine bewusste Entscheidung für Jesus Christus trafen, bevor sie sich taufen ließen. Die erste Generation dieser Bewegung wurde schon als Kinder „getauft“ und ließ sich dann im Erwachsenenalter nach ihrer neuen Überzeugung biblisch taufen. Deshalb wurde diese Gruppe spöttisch „Wiedertäufer“ genannt. Aus dieser Bewegung gingen die Taufgesinnten Gemeinden in der Schweiz, die Mennoniten und die Baptisten in Holland, Deutschland, England und in anderen Ländern Europas, sowie auch viele andere „Freikirchen“ hervor. Weil die meisten dieser Gruppen vertrieben oder verfolgt wurden, sind sie in vielen westeuropäischen Ländern weniger bekannt. In den ehemaligen Ostblockländern, Holland, England und in den USA sind sie unter den größten christlichen Gruppen und haben dort mehr Anhänger als die lutherische Kirche.
Wie Sie aus diesem Kurzabriss der Kirchengeschichte sehen können, stehen die Freien Gemeinden auf dem Boden der Reformation, die über 480 Jahre zurückliegt. Damit unterscheiden sie sich elementar von den Sekten, die erst im Laufe der letzten 150 Jahre entstanden sind und eine von der Lehre der Bibel abweichende Sonderlehre vertreten.
Die Freikirchen betonen es, nicht nur auf dem Papier durch die Taufe zu einer Kirche zu gehören, sondern auch im Glauben zu leben und von diesem Glauben zu reden.
Was bedeutet das für die „Freikirchler“ und für Sie?
Für uns in einer Freikirche hat es folgende Auswirkung: Der Glaube an Jesus Christus ist die größte Freude und der wichtigste Bestandteil unseres Lebens. Es wäre unnatürlich, zu einer Zeit der geistlichen Orientierungslosigkeit von der Botschaft der Liebe Gottes in Jesus Christus zu schweigen. Der Grund hierfür ist, dass Jesus Christus noch heute Leben verändern und Sinn fürs Leben geben kann.


Über uns: Das sind wir ...

Eine Gemeinschaft von Menschen, die erkannt haben, dass sie Gott brauchen und lieben. In unseren Gemeinderäumen finden wir uns zusammen, um von Gottes wunderbare Botschaft, aus der Bibel zu hören, unsere Beziehung zu Gott zu stärken und unser Leben nach IHM auszurichten.
Unsere Lehre fundiert einzig und allein auf der Bibel.
Als freie christliche Gemeinde sind wir unabhängig, gehören keinem anderen Verein an und unterstehen keiner Kirchenverwaltung.


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